Aktuelle Entwicklungen zu Förderung, Einspeisevergütung und Gesetzen 2026.
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Seit dem 1. Februar 2026 beträgt die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen bis 10 kWp 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,34 ct/kWh bei Volleinspeisung. Für Anlagen zwischen 10 und 40 kWp gelten 6,73 ct/kWh (Teileinspeisung) bzw. 10,35 ct/kWh (Volleinspeisung). Die nächste turnusmäßige Absenkung ist für den 1. August 2026 vorgesehen.
Quelle: ADAC – Einspeisevergütung 2026
Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die garantierte Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen bis 25 kWp ab dem 1. Januar 2027 abzuschaffen. Künftig sollen Betreiber ihren Solarstrom stattdessen über die Direktvermarktung an der Strombörse verkaufen. Wer die Anlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die feste Vergütung für die vollen 20 Jahre.
Quelle: Solaranlage-Ratgeber – Abschaffung der Einspeisevergütung
Mit der DIN VDE V 0126-95 gilt seit Ende 2025 erstmals eine verbindliche Produktnorm für Steckersolargeräte. Zusammen mit der VDE-AR-N 4105:2026-03 ist der technische und rechtliche Rahmen für Balkonkraftwerke 2026 nun abschließend geregelt: erlaubt sind bis zu 800 W Wechselrichterleistung und bis zu 2.000 Wp Modulleistung, der Anschluss über eine fachgerecht abgesicherte Schuko-Steckdose ist in vielen Fällen zulässig.
Der seit 2023 geltende Umsatzsteuersatz von 0 % auf die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen sowie wesentlicher Komponenten (Module, Speicher, Wechselrichter) für Wohngebäude gilt auch 2026 unverändert weiter und senkt die Anschaffungskosten spürbar.
Nachdem die Preise für Photovoltaikanlagen seit 2022 um bis zu 40 % gefallen waren, ziehen sie seit April 2026 wieder leicht an (ca. +10–15 %). Grund ist die Abschaffung des chinesischen Export-Steuerrabatts am 1. April 2026. Aktuell liegen die Durchschnittspreise bei rund 1.015 € pro kWp. Handwerker- und Montagekosten bleiben wegen Fachkräftemangel weiterhin hoch — mehrere Angebote einholen lohnt sich.
Quelle: Newsletter „Solar Aktuell" Juni 2026 — vollständige Ausgabe lesen
Seit Februar 2025 gilt: Bei negativen Börsenstrompreisen wird keine Einspeisevergütung mehr gezahlt. Die dadurch ausgefallene Zeit wird an das Ende der 20-jährigen Förderperiode angehängt, sodass Betreibern keine Vergütungsdauer verloren geht.
Quelle: Newsletter „Solar Aktuell" Juni 2026 — vollständige Ausgabe lesen
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